Tag: Lichtverschmutzung

Lichtverschmutzung bei der Fassadenbeleuchtung - wenn das Licht aus dem Rahmen fällt, kommt es als Problem zurück

Lichtverschmutzung entsteht bereits in der Entscheidungsphase, wenn Licht als Produkt und nicht als Teil eines Systems behandelt wird. In diesem Moment wird das Problem in das Objekt integriert.

Licht wirkt jeden Tag nach der Montage. Wenn seine Richtung nicht definiert wurde, tritt es über die Fassade hinaus in Wohnräume und in das Sichtfeld der Nutzer. Es verursacht Blendung, reduziert die Lesbarkeit der Architektur und führt zu Reklamationen sowie Eingriffen in ein bereits fertiges Objekt. Es ist eine Frage der Kontrolle der Lichtemission und der Verantwortung für die getroffene Entscheidung.

Was ist Lichtverschmutzung

Lichtverschmutzung entsteht, wenn Licht nicht am Objekt bleibt. Es geht nicht um die Menge, sondern um die Richtung. Fehlende Kontrolle führt zu einer Emission außerhalb des geplanten Bereichs — das Licht erreicht den Nutzer, verursacht Blendung und stört die Wahrnehmung der Architektur. Anstatt den Raum zu ordnen, beginnt es ihn zu stören. Dies betrifft zwei Phänomene: Blendung (glare) und Streulicht außerhalb des Objekts (spill light). Es ist kein Problem der Leuchten, sondern das Fehlen einer Entscheidung, wo das Licht enden soll.

Stadt – Lichtverschmutzung

Warum das Problem nach der Umsetzung zurückkehrt

Beleuchtung wird als letzter Schritt behandelt. Leuchten werden ausgewählt und erst nach Abschluss des Projekts montiert. Wenn die Entscheidung falsch war, behebt die Montage nichts — sie macht das Problem nur sichtbar. Licht ist eine konstante Emission. Wenn es in der Planungsphase nicht begrenzt wurde, bleibt es im Objekt und erfordert spätere Korrekturen. Deshalb kehrt das Problem zurück.

Marktstandard

Die Verantwortung ist aufgeteilt. Planer, Lieferant und Ausführender sind jeweils für ihren Bereich verantwortlich, aber niemand trägt die Verantwortung für das Endergebnis. In der Praxis analysiert der Investor Lösungen, vergleicht Angebote und kontrolliert die Umsetzung. Und nach der Realisierung kehrt er zum Problem zurück.

Es gibt zwei Szenarien:

  • eine Verantwortung → das Thema ist abgeschlossen
  • geteilte Verantwortung → das Problem kehrt zurück

Stadt – Lichtverschmutzung

PRETENDE: System zur Lichtkontrolle

Wir betrachten Beleuchtung als ein System, für das wir die volle Verantwortung übernehmen. Ausgangspunkt ist die Definition, wo das Licht enden soll. Auf dieser Basis bestimmen wir die Richtung und eliminieren die Emission außerhalb des Objekts. Licht ist Teil der Konstruktion und kein Zusatz.

Ergebnis:

  • das Licht bleibt auf der Fassade
  • es erreicht den Nutzer nicht
  • keine Korrekturen nach der Montage erforderlich

Ohne System entweicht das Licht aus dem Objekt und kehrt als Problem zurück. Mit einem System bleibt es auf der Fassade und das Thema ist abgeschlossen. Diese Lösung ist nicht für Projekte gedacht, bei denen nur der Preis zählt. Sie ist für Projekte, bei denen Fehler Konsequenzen haben.

Häufig gestellte Fragen

Wird Lichtverschmutzung durch eine zu hohe Leistung der Leuchten verursacht?

Nein. Sie entsteht durch mangelnde Kontrolle der Emissionsrichtung.

Kann man das Problem nach der Montage beheben?

Nur durch Eingriffe in das Objekt. Deshalb muss die Entscheidung bereits in der Planungsphase getroffen werden. Licht, das im Projekt nicht kontrolliert wurde, kehrt nach der Montage als Problem zurück.

Stadt – Lichtverschmutzung

2026.03.26

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